Irreversibel

Wer einen richtig schlechten Abend und viel miese Laune haben möchte für den empfehle ich: Irreversibel!

Im Zentrum der Handlung spielen Alex (Monica Bellucci) und Marcus (Vincent Cassel) ein Liebespaar, welches Entsetzliches wiederfährt. Der Film läuft rückwärts in mehreren Abschnitten, daher unter anderem der Name. Die Handlung beginnt damit, dass zwei Personen von der Polizei abgeführt werden, nachdem sie einen Typen in einem Nachtclub für Homosexuelle mit einem Feuerlöscher den Schädel eingeschlagen haben. Von diesem Ausgangspunkt erfährt man, was die beiden zu dieser schrecklichen Tat bewegt hat.

Der Film ist brutal, kontrovers und schockierend. Bis zum heutigen Tag hat mich kein Film mehr angewidert und ein ekliges Gefühl verschafft. Es ist kein Film, den ich unbedingt empfehlen möchte und nur der Vollkommenheit hier aufführe.

Filmtipp 3/5    Mindfuck 4/5

Welche Platzierung nimmt Irreversibel im Filmranking ein?

 

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Stoker

Hi Freunde der guten Geschichten,

die folgende Rezensionen geht zurück auf die Empfehlung von Audio/Visuell.

Im Psycho-Thriller Stoker geht um India Stoker, die an ihrem 18. Geburtstag den Verlust ihres Vaters betrauen musste. Zu der Beerdigung lernte sie zum ersten Mal den Bruder ihres Vaters Charlie, welcher aus der Europa kam, kennen. India muss sich nun immer häufiger mit sozialen Konflikten in der Schule und typischen Problemen und Themen heranwachsender Mädchen konfrontieren. Zudem nahm ihr Onkel Charlie zunehmend die Rolle ihres verstorbenen Vaters an, ohne dabei mehr und mehr sich auf India zu fokussieren.

Filmkritik: Ich mochte die morbide, unheimliche Stimmung, die im gesamten Film mitschwingt. Stoker erfindet jetzt nicht das gesamte Genre neu, aber er zieht den Zuschauer auf jeden Fall in seinem Bann. Der Twist ist ein bisschen vorherrsehbar, wird aber durch die Stimmung, die Charaktere und deren Wandlungen zu 100 Prozent ausgeglichen.

Filmtipp: 4/5     Mindfuck 3/5

Wo findet sich Stoker in der Liste von Filmen mit überraschenden Ende?

 

Predestination

Wenn um Zeitreisen geht, dann ist es immer kompliziert, ein großes Durcheinander und meist ein Mindfuck 🙂 Predestination ist vorwegzunehmen wahnsinnig gut!

Predestination ist ein Sciencefiction-Thriller, in wessen ein namenloser Zeitreise-Agent (Ethan Hawke) in die Vergangenheit reist, um den Terroristen „Fizzle Bomber“ zu jagen. Auf der Suche trifft er in einer Bar einen mysteriösen Mann, welcher ihm eine wundersame Geschichte erzählt. In dieser Geschichte berichtet der Gast, dass er als Frau geboren wurde und sich durch die Geburt seiner Tocher zu einem Mann zwangsweise umwandelt wurde. (Ihr seht schon, allein das ist schon sehr tricky!)

Filmkritik: Wie alle Zeitreise-Filme ist es wahnsinnig kompliziert und man muss dauernd aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren. „Predestination“ ist nicht nur ein kompakter Thriller, sondern stellt der Film Fragen über Liebe und moralischen Entscheidungen. Predestination verkörpert für mich am Besten das Genre Zeitreisen und bietet Spannung, Verwirrung und Aha-Erlebnisse bis zum Schluss.

Filmtipp: 4,5/5   Mindfuck: 5/5

Wo findet sich Predestination im der Mindfuck-Hitliste?

Wer Predestination mag, dem gefällt vielleicht auch 12 Monkey (Review folgt) oder Timecrimes!

Zwielicht

Mein nächster Mindfuck Film ist fast sowas wie ein Klassiker im Genre.

Im Film vertritt der Strafverteidiger Martin Vail (Richard Gere) den jungen Messdiener  Aaron Stampler (Edward Norton) in einem Mordprozess. Stampler hatte hierbei den katholischen Erzbischof erstochen und galt als weitgehend überführt, bis der Fall eine dramatische Wendung nimmt.

Zwielicht war, wenn ich mich recht erinnere, der erste Mindfuck-Film, den ich je gesehen habe. Ich war glaube ich gerade mal 7 oder 8 Jahre und war völlig fertig als der Abspann lief. Vor zwei Monaten habe ich mir ihn wieder angesehen und ich muss sagen, er ist immer noch gradios. Insbesondere die Leistung Norten, wobei ich sagen muss, Edward Norton hat mich noch nie enttäuscht 🙂

Filmtipp 4,5/5    Mindfuck 5/5

Auf welchen Platz findet sich Zwielicht im Ranking?

#Anmerkung zu Number 23

Hi zusammen, ich wollte gerade eine neue Kritik zu einen weiteren Mindfuck-Thriller schreiben, als ich auf meinen Workplace gesehen habe, dass ich schon 23 Beiträge veröffentlich habe…

23Paranoid

 

Vor dem Hintergrund meine letzten Rezension des Film“The number 23“ fühl ich mich jetzt auch von der teuflischen Zahl verfolgt 😦

Wer auch einen paranoiden Flash erleben möchte, meine Empfehlung für diesen Film.

Ansonsten bis heute Abend für die nächsten Filmkritik 🙂

Number 23

Hi, Hallo und schönen Feierabend 🙂 Gestern Abend habe ich mir spät Abends noch einen Mindfuck-Thriller auf Empfehlung eines anderen Blogger’s quasi reingepfiffen.

Jim Carrey spielt hierbei den Hundefänger Walter Sparrow, welcher ein glückliche Beziehung mit seiner Frau Agatha führt und eine liebevolle Beziehung zu seinem Sohn Robin pflegt. An seinem 32ten Geburtstag schenkt ihm seine Frau eher spontan ein rotes Buch mit dem Titel „The number 23“. Walter beginnt daraufhin immer mehr Paralleln zwischen dem Buch und seinem Leben zu finden. Bald schon sieht sich Walter von der Zahl 23 verfolgt…

Ich mochte es total Jim Carrey mal in einem anderen Genre zu sehen. Der Film ist mysteriös, an manchen Stellen witzig (klar Jim Carry!) und die Idee von dem verfluchten Buch finde ich sehr interessant, aber trotzdem habe ich mich nicht so richtig in den Film versetzen können. Möglicherweise lag es an Jim Carry, der mir leider nicht paranoid und ernst genug war oder an dem Plot, der meines Erachtens zu früh einsetzte.

Film: 3,5/5        Mindfuck  3,5/5

Wo findet sich „Number 23“ in der Mindfuck -Film-Liste?

Der Tipp zu „Number 23“ kam übrigens von Christian Neffe von Audio/Visuell. Er hat eine Wagenladung an Rezensionen zu Filme, Serien und alles was das Auge anspricht 🙂 Sicherlich hat er auch einen Geheimtipp für euch parat!

 

Who Am I – Kein System ist sicher

Ich bin bei deutschen Filmen immer ein wenig skeptisch –  u.a. Till Schweiger sei dank! Daher hatte ich den Film „Who Am I“ gar nicht erst auf dem Schirm. Desweiteren hat mich die Hacker-Thematik auch nicht wirklich angesprochen. Erst als ich in ein paar anderen Blogs und im Dialog mit Freunden, er mir immer wieder vor die Füsse gefallen ist, dachte ich: „Okay, dann muss es wohl mal sein!“ – und ich muss vorwegnehmen – er ist echt gut!

Im Mittelpunkt dreht es sich um meinen Namesvetter Benjamin (Tom Schilling), der von einer suspendierten Interpol-Ermittlerin über seine Hacker-Tätigkeit befragt wird. Er erzählt von den Anfängen seines Hacker-Clans Clay und wie dieser über geplante, kriminelle Aktionen, die Aufmerksamkeit des Darknet-Mythos MRX erregen wollte. Ihr Weg begleitet sie über Einbrüche, Diebstähle bis hin zum Mord…

Ein wirklich spannender, durchdachter Thriller, der durchaus zu Überraschungen weiß und sich vor dem internationalen Vergleich mit Hollywood-Produktionen nicht zu fürchten brauch. Ich muss sagen, meine anfängliche Skepsis war schon in der ersten Viertelstunde wie weggeblasen und die Darsteller um M’barek, Schilling und Wilke-Möhring schaffen es sehr leicht den Zuschauer in diese freie, aber gnadenlose Schattenwelt mitzunehmen.

Filmtipp 4/5     Mindfuck 4,5/5

Wo findet sich Who am I im Mindfuck-Ranking?